Das Album der Woche

Muse – Simulation Theory

Paranoia und Emotionen.

Es ist ein einziger Scheideweg, bei Muse. Ständig erfinden sie sich neu. Das begeistert die Einen und enttäuscht die Anderen. So läuft das nun schon seit ihrem vierten Studioalbum „Black Holes And Revelations“ (2006). Trotzdem bleibt die Fangemeinde treu und nach wie vor massig gross. Denn auch wenn sich Matt Bellamy und die anderen drei Mannen auf ihrem mittlerweile achten Studioalbum mit dem klingenden Namen „Simulation Theory“ voll und ganz der Simulation von Lebenssituationen widmen und dabei die Theorie aufstellen, dass wir uns bereits darin befinden, auch dann weiss man: So ein Album kann man auch gerne Album sein lassen, wenn’s einem nicht gefällt.

Denn eines haben Muse auch noch immer, nach all den Jahren drauf. Und das ist die perfekte Live-Show. Ein Musekonzert erleben, heisst Zeuge sein, von etwas Grossem, etwas Erschütterndem. Die Perfektion, der Sound, die Präsenz der Herren Bellamy (Frontmann, Gitarre, Klavier, Gesang), Wolstenholme (Gesang, Basse) und Howard (Schlagzeug)… dies Alles wuchtet einem entgegen, sei es in einem Stadion oder einer Konzerthalle. Dass drei vereinzelte Musiker (eigentlich vier, mit dem Gastmusiker Nicholls an den Keyboards, der lediglich live zu erleben, meistens auf der Bühne aber gar nicht sichtbar ist) einen ganzen Raum, voll mit Abertausenden zu begeistertem Jubeln bringen können, das können wirklich nur Profis!

Am Montag um 11.20 und 18.20 Uhr stellen wir Dir das neue Album von Muse vor.

Bildquelle:  variety.com


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