Verlängertes wochenende

Stauprognosen Pfingsten 2018

Zwischen Auffahrt und Pfingsten ist auf der Nord-Süd-Achse A2 auch unter der Woche mit etwas dichterem Verkehr als gewöhnlich zu rechnen. Kurze Wartezeiten sind insbesondere vor dem Gotthard-Tunnel möglich. Die Hauptreisewelle in Richtung Süden ist jedoch erst am Freitag zu erwarten, ab circa 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr wird sich der Verkehr vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen stauen, wobei es möglich ist, dass die Verkehrsbehinderungen über die angegebene Zeit hinaus andauern.

Pfingst-Wochenende - Freitag bis Montag: 18. bis 21. Mai

Übersicht Freitag Richtung Süden

 

BEREITS AM FREITAG INTENSIVER VERKEHR

Die Pfingstbrücke wird wieder einmal die Geduld der Autofahrenden auf die Probe stellen; vor allem derjenigen, die Richtung Süden fahren. Viele Reisende werden bereits am Freitagmorgen losfahren. Die ersten Staus am Nordportal des Gotthard-Tunnels werden gegen 10.00 Uhr beginnen und am Nachmittag allmählich zunehmen. Die maximale Staulänge wird voraussichtlich zwischen 19.00 und 20.00 Uhr erreicht, mit Kolonnen von bis zu 15 Kilometern vor Göschenen. Nach den Prognosen von Viasuisse werden sich die Staus erst nach Mitternacht wieder auflösen.

SAMSTAG, SCHWARZER TAG AUF DEN STRASSEN

Wer am Samstag aufbricht, muss einen kühlen Kopf bewahren, wenn er in die Nähe des Gotthard-Tunnels kommt. Dort beginnt die Warteschlange der Verkehrsteilnehmenden bereits im Morgengrauen. Schon um 6.00 Uhr könnte sie sich auf etwa zehn Kilometer ausdehnen, was eine Wartezeit von mehr als eineinhalb Stunden bedeutet. Zwischen 7.00 und 10.00 Uhr steigt der Stau weiter an, bis er 15 Kilometer erreichen könnte. Die Autofahrenden müssen dann möglicherweise dreieinhalb Stunden warten, bevor sie den Tunnel von innen sehen. Wer kann, vermeidet den Samstag als Reisetag. Die Kolonnen werden erst im Verlauf des Nachmittags kürzer und der Gotthard-Tunnel sollte ab 18.00 Uhr wieder staufrei befahrbar sein.

PFINGSTMONTAG: DIE ERSTEN RÜCKKEHRENDEN

Die erste Rückreisewelle ist bereits am Pfingstmontag zu erwarten. Die Staus am Südportal des Gotthard-Tunnels dürften zwischen 13.00 und 20.00 Uhr auf eine Länge von 7 Kilometer wachsen. Ab Mitternacht sollte der Verkehr durch den Gotthard dann wieder flüssig laufen. Am Dienstag wird der Verkehr auf der Nord-Süd-Achse voraussichtlich weniger stark sein, obwohl ab Mittag mit Warteschlangen zu rechnen ist. Diese könnten auf eine Länge von 5 Kilometern wachsen und bis 17.00 Uhr dauern. Während der restlichen Woche sind tägliche Staus zwischen Mittag und 20.00 Uhr abends möglich.

DIE RICHTIGE ALTERNATIVROUTE WÄHLEN

Die Gotthardachse ist nicht der einzige Weg in die südlichen Regionen. Wenn die Staukolonnen 6 Kilometer lang sind und die Wartezeit eine Stunde überschreitet, lohnt es sich, auf eine Alternativroute auszuweichen. Für Reisende aus Basel, Zürich und der Ostschweiz wird die A13 via San Bernardino empfohlen. Hier ist mit zunehmendem Verkehr in Richtung Süden aber ebenfalls mit Stau zu rechnen; dies besonders zwischen Chur und Rothenbrunnen. Die Fahrzeit kann sich somit schnell um eine Stunde verlängern. Zudem wird die A13 im Falle eines Unfalls häufig kurzfristig gesperrt. Auf der Heimreise Richtung Norden werden auf dem Autobahnabschnitt zwischen Bellinzona und dem San Bernardino-Tunnel, sowie weiter nördlich in Höhe Rothenbrunnen Staus erwartet. Da Pfingsten dieses Jahr früh angesetzt ist, sind die meisten Pässe noch in der Wintersperre und stehen deshalb nicht als Alternative zur Verfügung. Verkehrsteilnehmende aus Bern und dem Mittelland können ihr Auto durch den Lötschberg- und anschliessend durch den Simplon-Tunnel verladen lassen. Oder man fährt über die Simplon-Passstrasse. Für Reisende aus der Romandie eignet sich als beste Alternative der Tunnel des Grossen St. Bernhards, um nach Italien zu gelangen. Allerdings ist dieser, im Gegensatz zum Gotthard-Tunnel, kostenpflichtig. 

WIE VERMEIDET MAN STAU?

Die idealste Zeit um loszufahren ist am Freitagmorgen, denn bis 11.00 Uhr sollte der Stau am Gotthard nicht mehr als 3 Kilometer messen. Ansonsten ist es ratsam, die Reise in der Nacht von Freitag auf Samstag anzutreten oder am Samstag in der Morgendämmerung abzureisen. Bis 5.00 Uhr morgens sollte der Stau nämlich nicht mehr als 4 Kilometer betragen. Vermeiden für die Rückfahrt sollte man den Montag und Dienstagnachmittag. Montagabend und die Nacht von Montag auf Dienstag sind die besten Zeiten, um die Alpen zu durchqueren und nach Norden zu reisen. Um das Risiko von Staus und Wartezeiten zu vermeiden, kann man auch auf den Schienenverkehr ausweichen. Die SBB stellt zusätzliche Züge zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.sbb.ch/de

 

 

Quelle: tcs.ch / viasuisse


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